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Meine Imkerei

Infos zu meiner Imkerei

Imkerei Wicki – mit Herz, Handwerk und ganz viel Bienenliebe.


Für mich bedeutet Imkern mehr als Honig ernten. Es bedeutet, die Natur zu beobachten, Verantwortung für meine Bienen zu übernehmen und mit viel Geduld etwas Besonderes entstehen zu lassen.


Mitten im Aargauischen Seetal.


Regional verwurzelt. Naturnah gearbeitet. Persönlich geführt.


Imkerei Wicki – meine Leidenschaft. Mein Handwerk. Meine Bienen.

 

Warum ich Imker bin:

"Weil es für mich kaum einen schöneren Ort gibt als bei meinen Bienen.

Sobald ich an einem meiner Bienenstände stehe, verändert sich etwas. Der Alltag rückt in den Hintergrund, der Kopf wird frei und plötzlich zählt nur noch das Hier und Jetzt. Das Summen der Bienen, der Duft der Natur und die Ruhe rundherum – für mich ist das fast wie Meditation.

Mit Bienen arbeiten zu dürfen, empfinde ich als Privileg. Sie faszinieren mich immer wieder aufs Neue und erfüllen mich mit Freude, Ehrfurcht und auch ein bisschen Stolz.

Mein Hauptbienenstand in unmittelbarer Nähe zum Hallwilersee ist dabei zu meinem ganz persönlichen Kraftort geworden. Eine kleine Oase, an der ich meiner Leidenschaft nachgehen, abschalten und meine Batterien wieder aufladen kann.

Ein wunderbarer Gegenpol zu meinem Büroalltag – und eine Leidenschaft, die mich erdet.

Und ja: Ich liebe meine „Mädels“. Auch wenn sie mich hin und wieder mit einem Stich daran erinnern, wer am Bienenstand eigentlich das Sagen hat."

Anerkannte zeitgemässe Bienenhaltung

 Das Gesundheitsprogramm des Bienengesundheitsdienstes (BGD) unterstützt Imkerinnen und Imker dabei, die Bienen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu pflegen. Ziel ist es, die Bienengesundheit zu stärken und Krankheiten vorzubeugen – für starke Völker und hochwertigen, natürlichen und unverfälschten Honig.


 Ich habe in den Jahren 2024/2025 und 2025/2026 am Gesundheitsprogramm des Bienengesundheitsdiensts (BGD) teilgenommen, weil mir die Gesundheit meiner Bienenvölker und die Qualität des produzierten Honigs am Herzen liegen. Durch moderne, wissenschaftlich fundierte Imkereimethoden sorge ich für starke, gesunde Völker – und damit für reinen, unverfälschten Honig aus einer nachhaltigen Bienenhaltung.


 Die Teilnehmer/innen profitierten von aktuellen Informationen, dem Austausch mit anderen Bienenhaltenden und werden von Spezialistinnen und Spezialisten des Bienengesundheitsdienstes eng begleitet.


(Leider wurden die Kosten für das Gesundheitsprogramm auf das Jahr 2026 - wegen gestrichenen Bundesbeiträgen - so massiv erhöht, dass sich zuwenige Teilnehmer/innen fanden, um das Programm fortzusetzen.

Wir Bisherigen treffen uns jedoch weiterhin zu Online-Veranstaltungen und führen das Ganze in Eigenregie weiter.)

Ergebnis der PRP-Kontrolle meiner Imkerei

Am Ostersamstag 4. April 2026 wurde meine Imkerei durch die Bieneninspektorin des Kantons Aargau einer Kontrolle unterzogen.

 

Nachdem die Bienen in der Schweiz seit 2012 als Nutztiere gelten und damit der Honig in der landwirtschaftlichen Produktion dem Fleisch und der Milch gleichgestellt ist, gilt seit Januar 2017 für Schweizer Imker die Primärproduktions-Kontrolle (PrP).


  Bei der PrP-Kontrolle im Bereich Bienen handelt es sich um eine stichprobenartige amtliche Kontrolle der guten imkerlichen Praxis. Sie überprüft primär Hygiene, den Einsatz von Tierarzneimitteln, Tiergesundheit sowie den Tierverkehr, um die Qualität von Honig und anderen Bienenprodukten zu sichern.


Gemäss Kontrollbericht ist das Kontrollergebnis durchwegs positiv. Mein Einsatz für die Bienen und die Imkerei zahlt sich somit aus und das Ergebnis der Kontrolle erfüllt mich mit grosser Genugtuung.


Wie kam es dazu?

Manche Leidenschaften entdeckt man irgendwann. Andere werden einem ein Stück weit in die Wiege gelegt.


Schon mein Grossvater Ernst und meine Mutter Blanca waren mit grosser Begeisterung der Imkerei verbunden. Bienen, Honig und das Leben am Bienenstand gehörten auf mütterlicher Seite schon immer zu unserer Familiengeschichte.


1977 verunglückte mein Grossvater leider viel zu früh. Meine Mutter übernahm damals einen Teil seiner Imkerei und führte diese weiter. So verbrachte auch ich bereits als Kind viele Stunden bei und mit den Bienen und diese Zeit hat Spuren hinterlassen.


Das Summen am Bienenstand, der unverwechselbare Duft eines geöffneten Bienenvolkes und die unglaubliche Welt dieser kleinen Lebewesen haben mich schon damals fasziniert. Irgendetwas davon ist geblieben – auch wenn es viele Jahre dauerte, bis die Bienen endgültig wieder ihren Weg in mein Leben fanden.


Der entscheidende Moment kam vor ein paar Jahren mit einem Miet-Bienenvolk in unserem eigenen Garten.

Und da war es endgültig passiert:

„Es het mer de Ärmel definitiv so richtig inegnoh.“


Für mich war schnell klar: Ich möchte nicht nur zuschauen. Ich möchte selbst Bienen halten, Verantwortung für sie übernehmen und damit die Familientradition in dritter Generation weiterführen.

Aus einem Miet-Bienenvolk wurde eine Leidenschaft – und aus dieser Leidenschaft entstand meine eigene Imkerei.


Imkerei Wicki – eine Familiengeschichte, die weitersummt.


Wie imkere ich?

Ich imkere mit Segeberger-Kunststoffbeuten. Die Kontrolle des Volkes durch die Entnahme der Waben von oben her ist einfach und ohne grossen Aufwand möglich. Gerade wenn die Beuten im Gelände stehen (Wanderimkerei), ist dies von grossem Vorteil. Einziger Nachteil ist, dass man bei schlechtem Wetter quasi "im Regen steht" und keinen Witterungsschutz hat wie in einem Bienenhaus.


Das Aufsetzen von Honigräumen, Bienenfluchten und Futterzargen ist schnell und einfach möglich. Nicht zu unterschätzen ist ebenfalls das geringere Gewicht der Beuten im Vergleich zu solchen aus Holz.


Die Waben haben beim verwendeten Mass "DNM" (Deutsch-Normal-Mass) sowohl bei den Brut- wie auch den Honigrähmchen eine einheitliche Grösse, was das Arbeiten generell vereinfacht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Styropor-Beuten sehr gut gegen Wärme und Kälte isolieren und somit sowohl im Sommer wie Winter 

- meiner Ansicht nach - nur Vorteile bieten. Die jeweils starken Völker im Frühling sind ein eindeutiges Zeichen dafür.


Eigener Wachskreislauf

Ich setze in meiner Imkerei auf einen eigenen Wachskreislauf. Es ist mir wichtig, dass ich meinen eigenen unverfälschten Bienenwachs habe. Der Aufwand für einen eigenen Wachskreislauf ist zwar nicht ganz unbedeutend, aber es lohnt sich.


Wie funktioniert das?

Alte Waben aus den Bienenvölkern, welche nach 2 - 3 Jahren entfernt und ersetzt werden, das Wachs der Drohnenwaben, Wildbau sowie das Deckelwachs welches bei der Honigernte anfällt, kommen in einen Dampfwachsschmelzer und werden aus- resp. eingeschmolzen.


Das ausgeschmolzene Wachs wird später nochmals mit Wasser erhitzt und danach durch ein feines Flies zu Wachsblöcken gegossen. Durch das langsame Abkühlen setzen sich Verunreinigungen im Wasser an der Unterseite des Wachsblockes ab. Diese werden später mit einem Spachtel entfernt.


Das gewonnene reine Bienenwachs aus der eigenen Imkerei wird danach bei meinem externen Verarbeiter Samuel Reichen in Herznach (www.deinwachs.ch) zu neuen Mittelwänden für meine Bienenvölker umgearbeitet.


Was macht ein Imker?

Imker und Imkerinnen züchten und betreuen Bienenvölker, um verschiedene Bienenprodukte zu gewinnen und um primär die Blütenbestäubung für Obst-, Beeren- und Samenkulturen zu gewährleisten. Die Bestäubungsleistung eines einzelnen Bienenvolkes beträgt betriebswirtschaftlich gesehen rund CHF 1'250.00 im Jahr.


In den Frühlings- und Sommermonaten heisst es, die Völker, die Futtervorräte, das Verhalten der Bienen und auch die Tracht sowie das Wetter genau zu beobachten und regelmässig zu kontrollieren. Die Wanderimkerei ist in den Monaten April - Juli natürlich das Hauptthema meiner Imkertätigkeit und nimmt entsprechend viel Zeit in Anspruch. In dieser Zeit ist es einem Imker vergönnt, länger als eine Woche Ferien zu machen.


In den Wintermonaten (in der Regel ab November) passiert bei den Völkern generell nicht viel und die Besuche bei den Völkern reduzieren sich. Dafür stehen dann andere Arbeiten in der Imker-Werkstatt für die neue Saison an, wie Beuten reinigen, reparieren, streichen und bereitstellen, Mittelwände einlöten usw.


Auch die administrativen Arbeiten für eine Imkerei dürfen nicht unterschätzt werden. Es gibt viele Formulare, Listen, Statistiken etc. die ausgefüllt und nachgeführt werden müssen.


Schau in meinen Imker-Blog rein und melde Dich an. So erfährst Du regelmässig interessante News rund um das Thema Imkerei.

Wicki's Imker-Blog

Wo stehen meine Bienenvölker?

nMeine Bienenvölker befinden sich primär in der näheren Umgebung meines Wohnortes, um diese schnell erreichen und betreuen zu können.


Ein Teil meiner Völker ist jedoch auch ganz spezifisch im Einsatz (Wanderimkerei). Deshalb sind einige meiner Bienenvölker im Frühling ganz gezielt für die Bestäubung von Obstbaumanlagen im Einsatz und an verschiedenen Orten "on Tour". 


Im Mittelland sind die Wiesen und Kulturen leider nach der Frühlingstracht meistens sehr öde und eintönig. Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben und Graskulturen bringen den Bienen nicht wirklich etwas. Aus diesem Grund habe ich die Möglichkeit mit den mobilen Bienenbeuten auch an Orte zu reisen, wo sie effektiv eine gute Umgebung vorfinden und genügend Nektar finden können (Wälder, Städte, Voralpengebiete).


Meine Bienenstände:


Kanton Aargau (Seetal)

  • Stand Nr. AG 27011 - Hallwil AG (Hauptstandort)
  • Stand Nr. AG 43090 - Seon AG (Wanderstandort)
  • Stand Nr. AG 43200 - Ammerswil AG (Reservestandort *)
  • Stand Nr. AG 43268 - Ammerswil AG (Nebenstandort)


Kanton Luzern (Seetal)

  •   Stand Nr. LU 61417 - Hämikon LU (Wanderstandort)


* Reservestandorte dienen primär der Unterbringung von Schwärmen, Ablegern und Jungvölkern

Fotogalerie

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