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Meine Imkerei

Infos zu meiner Imkerei

Imkerei Wicki – mit Herz, Handwerk und ganz viel Bienenliebe.


Für mich bedeutet Imkern mehr als Honig ernten. Es bedeutet, die Natur zu beobachten, Verantwortung für meine Bienen zu übernehmen und mit viel Geduld etwas Besonderes entstehen zu lassen.


Mitten im Aargauischen Seetal.


Regional verwurzelt. Naturnah gearbeitet. Persönlich geführt.


Imkerei Wicki – meine Leidenschaft. Mein Handwerk. Meine Bienen.

 

Warum ich Imker bin:

"Weil es für mich kaum einen schöneren Ort gibt als bei meinen Bienen.

Sobald ich an einem meiner Bienenstände stehe, verändert sich etwas. Der Alltag rückt in den Hintergrund, der Kopf wird frei und plötzlich zählt nur noch das Hier und Jetzt. Das Summen der Bienen, der Duft der Natur und die Ruhe rundherum – für mich ist das fast wie Meditation.

Mit Bienen arbeiten zu dürfen, empfinde ich als Privileg. Sie faszinieren mich immer wieder aufs Neue und erfüllen mich mit Freude, Ehrfurcht und auch ein bisschen Stolz.

Mein Hauptbienenstand in unmittelbarer Nähe zum Hallwilersee ist dabei zu meinem ganz persönlichen Kraftort geworden. Eine kleine Oase, an der ich meiner Leidenschaft nachgehen, abschalten und meine Batterien wieder aufladen kann.

Ein wunderbarer Gegenpol zu meinem Büroalltag – und eine Leidenschaft, die mich erdet.

Und ja: Ich liebe meine „Mädels“. Auch wenn sie mich hin und wieder mit einem Stich daran erinnern, wer am Bienenstand eigentlich das Sagen hat."

Anerkannte zeitgemässe Bienenhaltung

 Das Gesundheitsprogramm des Bienengesundheitsdienstes (BGD) unterstützt Imkerinnen und Imker dabei, die Bienen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu pflegen. Ziel ist es, die Bienengesundheit zu stärken und Krankheiten vorzubeugen – für starke Völker und hochwertigen, natürlichen und unverfälschten Honig.


 Ich habe in den vergangenen Jahren am Gesundheitsprogramm des Bienengesundheitsdiensts (BGD) teilgenommen, weil mir die Gesundheit meiner Bienenvölker und die Qualität des produzierten Honigs am Herzen liegen. Durch moderne, wissenschaftlich fundierte Imkereimethoden sorge ich für starke, gesunde Völker – und damit für reinen, unverfälschten Honig aus einer nachhaltigen Bienenhaltung.


 Die Teilnehmer/innen profitierten von aktuellen Informationen, dem Austausch mit anderen Bienenhaltenden und wurden von Spezialistinnen und Spezialisten des Bienengesundheitsdienstes eng begleitet.


Ergebnis der PRP-Kontrolle meiner Imkerei

Am Ostersamstag, 4. April 2026, wurde meine Imkerei von der zuständigen Bieneninspektorin des Kantons Aargau offiziell kontrolliert.


Seit 2012 gelten Bienen in der Schweiz als Nutztiere. Honig ist damit in der landwirtschaftlichen Produktion Produkten wie Fleisch und Milch gleichgestellt. Aus diesem Grund unterstehen Schweizer Imkereien seit Januar 2017 der sogenannten Primärproduktionskontrolle (PrP).

Bei dieser amtlichen Stichprobenkontrolle wird überprüft, ob die Grundsätze der guten imkerlichen Praxis eingehalten werden. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Hygiene, der fachgerechte Einsatz von Tierarzneimitteln, die Gesundheit der Bienenvölker sowie der Tierverkehr. Ziel ist es, die hohe Qualität und Sicherheit von Honig und weiteren Bienenprodukten nachhaltig zu gewährleisten.


Das Ergebnis der Kontrolle ist gemäss Kontrollbericht durchwegs positiv ausgefallen. Dieses erfreuliche Resultat bestätigt meinen sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit den Bienen und ihren Produkten. Es zeigt, dass sich mein täglicher Einsatz für eine fachgerechte, nachhaltige und naturnahe Imkerei auszahlt – und erfüllt mich mit grosser Freude und Genugtuung.

Wie kam es dazu?

Manche Leidenschaften entdeckt man - Andere werden einem in die Wiege gelegt.


Schon mein Grossvater Ernst und meine Mutter Blanca waren eng mit der Imkerei verbunden. Bienen, Honig und das Leben am Bienenstand gehören deshalb seit jeher zu unserer Familiengeschichte.

Nach dem frühen Tod meines Grossvaters im Jahr 1977 führte meine Mutter einen Teil seiner Imkerei weiter. So verbrachte ich bereits als Kind viele Stunden bei den Bienen. Ihr Summen, der besondere Duft eines geöffneten Bienenvolkes und ihre faszinierende Welt haben mich tief geprägt.


Viele Jahre später fanden die Bienen mit einem Mietvolk im eigenen Garten zurück in mein Leben. Und da war es endgültig passiert:

«Es het mer de Ärmel definitiv so richtig inegnoh.»


Ich wollte nicht länger nur zuschauen, sondern selbst Verantwortung übernehmen und unsere Familientradition in dritter Generation weiterführen.


Aus einem Mietvolk wurde eine grosse Leidenschaft – und daraus entstand meine eigene Imkerei.


Imkerei Wicki – eine Familiengeschichte, die weitersummt.


Wie imkere ich?

Ich imkere mit Segeberger-Kunststoffbeuten. Die Kontrolle des Volkes durch die Entnahme der Waben von oben her ist einfach und ohne grossen Aufwand möglich. Gerade wenn die Beuten im Gelände stehen (Wanderimkerei), ist dies von grossem Vorteil. Einziger Nachteil ist, dass man bei schlechtem Wetter quasi "im Regen steht" und keinen Witterungsschutz hat wie in einem Bienenhaus.


Das Aufsetzen von Honigräumen, Bienenfluchten und Futterzargen ist schnell und einfach möglich. Nicht zu unterschätzen ist ebenfalls das geringere Gewicht der Beuten im Vergleich zu solchen aus Holz.


Die Waben haben beim verwendeten Mass "DNM" (Deutsch-Normal-Mass) sowohl bei den Brut- wie auch den Honigrähmchen eine einheitliche Grösse, was das Arbeiten generell vereinfacht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Styropor-Beuten sehr gut gegen Wärme und Kälte isolieren und somit sowohl im Sommer wie Winter 

- meiner Ansicht nach - nur Vorteile bieten. Die jeweils starken Völker im Frühling sind ein eindeutiges Zeichen dafür.


Eigener Wachskreislauf

Ich setze in meiner Imkerei auf einen eigenen Wachskreislauf. Es ist mir wichtig, dass ich meinen eigenen unverfälschten Bienenwachs habe. Der Aufwand für einen eigenen Wachskreislauf ist zwar nicht ganz unbedeutend, aber es lohnt sich.


Wie funktioniert das?

Alte Waben aus den Bienenvölkern, welche nach 2 - 3 Jahren entfernt und ersetzt werden, das Wachs der Drohnenwaben, Wildbau sowie das Deckelwachs welches bei der Honigernte anfällt, kommen in einen Dampfwachsschmelzer und werden aus- resp. eingeschmolzen.


Das ausgeschmolzene Wachs wird später nochmals mit Wasser erhitzt und danach durch ein feines Flies zu Wachsblöcken gegossen. Durch das langsame Abkühlen setzen sich Verunreinigungen im Wasser an der Unterseite des Wachsblockes ab. Diese werden später mit einem Spachtel entfernt.


Das gewonnene reine Bienenwachs aus der eigenen Imkerei wird danach bei meinem externen Verarbeiter Samuel Reichen in Herznach (www.deinwachs.ch) zu neuen Mittelwänden für meine Bienenvölker umgearbeitet.


Was macht ein Imker?

Imker und Imkerinnen züchten und betreuen Bienenvölker, um verschiedene Bienenprodukte zu gewinnen und um primär die Blütenbestäubung für Obst-, Beeren- und Samenkulturen zu gewährleisten. Die Bestäubungsleistung eines einzelnen Bienenvolkes beträgt betriebswirtschaftlich gesehen rund CHF 1'250.00 im Jahr.


In den Frühlings- und Sommermonaten heisst es, die Völker, die Futtervorräte, das Verhalten der Bienen und auch die Tracht sowie das Wetter genau zu beobachten und regelmässig zu kontrollieren. Die Wanderimkerei ist in den Monaten April - Juli natürlich das Hauptthema meiner Imkertätigkeit und nimmt entsprechend viel Zeit in Anspruch. In dieser Zeit ist es einem Imker vergönnt, länger als eine Woche Ferien zu machen.


In den Wintermonaten (in der Regel ab November) passiert bei den Völkern generell nicht viel und die Besuche bei den Völkern reduzieren sich. Dafür stehen dann andere Arbeiten in der Imker-Werkstatt für die neue Saison an, wie Beuten reinigen, reparieren, streichen und bereitstellen, Mittelwände einlöten usw.


Auch die administrativen Arbeiten für eine Imkerei dürfen nicht unterschätzt werden. Es gibt viele Formulare, Listen, Statistiken etc. die ausgefüllt und nachgeführt werden müssen.


Schau in meinen Imker-Blog rein und melde Dich an. So erfährst Du regelmässig interessante News rund um das Thema Imkerei.

Wicki's Imker-Blog

Wo stehen meine Bienenvölker?

Meine Bienenvölker befinden sich primär in der näheren Umgebung meines Wohnortes, um diese schnell erreichen und betreuen zu können.


Ein Teil meiner Völker ist jedoch auch ganz spezifisch im Einsatz (Wanderimkerei). Deshalb sind einige meiner Bienenvölker im Frühling ganz gezielt für die Bestäubung von Obstbaumanlagen im Einsatz und an verschiedenen Orten "on Tour". 


Im Mittelland sind die Wiesen und Kulturen leider nach der Frühlingstracht meistens sehr öde und eintönig. Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben und Graskulturen bringen den Bienen nicht wirklich etwas. Aus diesem Grund habe ich die Möglichkeit mit den mobilen Bienenbeuten auch an Orte zu reisen, wo sie effektiv eine gute Umgebung vorfinden und genügend Nektar finden können (Wälder, Städte, Voralpengebiete).


Meine Bienenstände:


Kanton Aargau (Seetal)

  • Stand Nr. AG 27011 - Hallwil AG (Hauptstandort)
  • Stand Nr. AG 43090 - Seon AG (Wanderimkerstandort)
  • Stand Nr. AG 43200 - Ammerswil AG (Reservestandort *)
  • Stand Nr. AG 43268 - Ammerswil AG (Nebenstandort)


Kanton Luzern (Seetal)

  •   Stand Nr. LU 61417 - Hämikon LU (aktuell nicht besetzt)


* Der Reservestandort dient primär der Unterbringung von Schwärmen, Ablegern und Jungvölkern.

Fotogalerie

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